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Virtuelle Maschinen - Linux unter Windows ohne reboot nutzen

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  • Virtuelle Maschinen - Linux unter Windows ohne reboot nutzen

    Ich bin die Tage beim Wikipedialesen auf VM's, virtuelle Maschinen, gestoßen.

    Mit solchen Programmen, einer schnellen CPU und viel RAM, kann man wunderbar ein anderes OS unter Windows oder Linux nutzen, ohne es wirklich auf der HD installieren zu müssen. Wer beispielsweise Linux braucht, um z.B. an einem Server arbeiten zu können, der kann einfach, ohne an der Festplatte herumfrickeln zu müssen, eine VM aufsetzen und in dieser Linux installieren. Zudem kann man ohne Reboot direkt unter Windows das andere OS nutzen.

    Natürlich laufen auch noch andere Betriebssysteme, etwas Mac OS X, Solaris, Netware, BSD, WinXP, Win Vista und sogar DOS.

    Natürlich sind hier einige Grenzen gesetzt - 3D Beschleunigung klappt i.d.R. noch nicht.

    Der bekannteste Vertreter solcher VM's dürfte VMWare sein. Jedoch ist der Player etwas eingeschränkt, man kann keine eigenen VM's aufsetzen; auch muss man sich beim Download reggen und jedesmal, wenn man eine fertige VM herunterladen will.

    Ich pers. habe nun also gefallen an VirtualBox von Sun gefunden. Es ist kostenlos, steht allerdings unter einer properitären Lizenz. Jedoch hat Sun große Teile des Codes freigegeben und wird noch weitere Folgen lassen. Wer also absoluter OpenSource Verfechter ist, der sollte sich VirtualBox Open Source Edition (OSE) herunterladen. Man muss sich auch nicht unbedingt registrieren.
    Persöhnlich habe ich mir ersteres geholt, da damit sogar SATA, USB 2.0 und einige andere Dinge funktionieren.

    Das Programm unterstützt sogar die VT-Funktionen moderner Intel CPU's (wie sie Intel E6xxx, Q6xxx, E8xxx und Q9xxx sowie die modernen XEONS unterstützen - die preisgünstigeren CPU's der E4xxx und E7xxx Serie, sowie Pentium und Celeron haben diese Befehle leider nicht). Die Unterstützung für AMD's Erweiterungen ist noch nicht so ausgereift, aber wird ebenfalls weiterentwickelt.

    Nun, ich verweise auf folgenden Wikipedia Artikel:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Box

    Mich pers. hat das Programm und seine Möglichkeiten tief beeindruckt. Ich kann nun etwa erst einmal mit Linux herumexperimentieren, ohne mich gleich einer realen Installation aussetzen zu müssen.

    Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja auch interessant, deshalb hier einmal die Links:

    http://www.sun.com/software/products...lbox/index.jsp

    und hier die OpenSource Version - nicht ganz so umfangreich:

    http://www.virtualbox.org/

    Das Handbuch wird bei der Installation mitgeliefert und erklärt eigentlich alles, ist jedoch in englischer Sprache verfasst - was den meisten hier jedoch keine Probleme bereiten dürfte.

    Ach ja, man kann auch versuchen Vista unter XP und umgekehrt laufen zu lassen. Nur der PC muss def. Power und RAM haben. Auf meinem E6600 mit 4 Gbyte RAM läuft unter x86 WinXP Home Linux flüssig - VT Hardwarebefehle sind aktiviert.

    Firmen und Rechenzentren setzen VM's vermehrt ein - so lassen sich bei Hostern z.B. die preisgünstigeren virtuellen Server anbieten, auf der mehrere Kunden ein eigenes OS laufen lassen und sich die Rechenkapazität und Speicher teilen.

    Viel Spaß - ansonsten danke für's lesen, ich hoffe, es war interessant. Über Feedback würde ich mich freuen.
    sigpic

    "Ich bin unschuldig, ich bin Amerikaner" Zitat: Baphomet's Fluch 1

  • #2
    Jau vielen Dank,

    Hab nie diesen Artikel lesen dürfen von dir, aber sehr schöne Übersicht und guter Erfahrungsbericht, Keep On :invs-1:
    sigpic

    Respect the Scene, respect their Work.

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    • #3
      Vielen Dank, Tie für diesen Beitrag ich wollte mich in Zukunft mal mit Virtualisierung beschäftigen und da gibt es ja viel Auswahl z.B. VM-Ware, Virtual-PC, Xen... etc.
      Ich denke ich werde dank dir mal einen Blick auf Virtual-Box werfen. :hip-1:
      sigpic

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